"Würde Bach heute leben währe er Hacker", soll mal jemand gesagt haben. Bach war in Zahlen verliebt, er benutzte mathematische Spielereien wo er nur konnte. Faszinierend ist, daß in den Kompositionen Bachs trotz der bis zum Äußersten betriebenen Zahlensymbolik wunderbare Musik zum Klingen kommt. Die Architektur im Sinne räumlich-proportionalen Denkens spielt in der barocken musikalischen Komposition neben der Rhetorik in hohem Maße eine wesentliche Rolle.
Die Zahl 14 für den Namen Bach begegnet uns in seinen Werken recht häufig. Sie ist die Quersumme der Ordnungszahlen im Alphabet für die Buchstaben b-a-c-h. Diese Ordnungszahlen hintereinandergeschrieben lauten 2138. Die Quersumme daraus ergibt 14.
Wenn im Text von Kreuzigung die Rede ist, finden wir in Bachs werken oft eine musikalische "Kreuzung" der Stimmen. Melodie 1 geht nach unten, schneidet Melodie 2 die nach oben läuft. Das Kreuzigen wird häuftig auch mit Kreuzen in den Stimmen ausgedrückt. A-Dur (3 Kreuze, heilige Zahl, 3 Einigkeit) ist eine beliebte "Kreuzigungstonart", wenn man so will.
Ein anderes Motiv, in dem Bach im Notentext schon bildlich Sinn schreibt ist das Tauben-, oder Friedensmotiv.
(z. B. Wohltemperiertes Klavier, 1. Fuge, C). Die Melodie beschreibt ein M (Form der Taube).
|